Wenn ein Team richtig gut funktioniert, kann „alles“ gelingen. Doch oft stockt es. Die Zusammenarbeit schwächelt, Konflikte brodeln unter der Oberfläche – und plötzlich verlässt schon wieder ein neues Talent direkt nach der Probezeit das Unternehmen. Warum ist das so? Eine zentrale Stellschraube lautet: Empowerment.
Teamentwicklung
Was unterscheidet ein gutes Unternehmen von einem exzellenten?
Die Antwort liegt nicht in cleveren Strategien, innovativen Produkten oder hübschen Employer-Branding-Kampagnen.
Sondern: In Empowerment und Sinnerleben!
Wir erleben gerade die Spätfolgen eines radikalen Umbruchs:
Nach dem pandemiebedingten Wechsel ins Homeoffice hatten viele gehofft, dass sich das „neue Normal“ von selbst einspielte.
Tut es nicht.
Die Debatte um den richtigen Arbeitsort reißt nicht ab. Manche Unternehmen fordern eine vollständige Rückkehr ins Büro. Andere setzen weiterhin auf Remote-Arbeit. Doch was sagt eigentlich die Forschung?
Innovative Unternehmen brauchen erfindungsreiche Mitarbeitende? Zukunftsfähiges Unternehmen brauchen verlässliches Innovationsverhalten?
Warum es bei diesen Fragen nicht um individuelle Kreativität geht. Sondern welche zwei Wirkfaktoren die tatsächlich entscheidende Rolle spielen - das erfahren Sie hier.
Im Geschäftsleben (und nicht nur dort) ist psychologisches Empowerment der Schlüssel zum Erfolg. Unternehmen, die ihre Mitarbeitenden stärken, profitieren von einer höheren Produktivität, besserer Arbeitsmoral und geringerer Fluktuation. Das wird in diversen Studien belegt.
Kommunikation ist das Fieberthermometer jeder Organisation. Sie können sich also gar nicht intensiv genug darum kümmern, dass die Kommunikation in Ihrem Unternehmen "rundläuft".... Denn nur mit gelingender Kommunikation arbeiten Sie effektiv und produktiv zusammen.
Was bedeutet das nun in Bezug auf Homeoffice und Remote Work?
Asynchrone Kommunikation ermöglicht es den Mitarbeitenden, Informationen zu teilen und Fragen zu klären, ohne dass alle gleichzeitig im Raum sein müssen.
Das bedeutet, dass viele der Gespräche, die normalerweise in Meetings stattfinden, auch einfach per Nachricht oder Videoaufzeichnung erledigt werden können. Wenn jemand eine Frage hat, kann er sie stellen und die Antwort später erhalten, wenn es für den anderen passt.
Streichen Sie sämtliche dieser Meetings!
Hören Sie auf, Ihre wertvolle Arbeitszeit mit unnötigen Meetings zu vergeuden.
- Fragen zu Projekten: Wenn ein Teammitglied eine Frage zu einem Projekt hat, kann es einfach eine Nachricht in der Kommunikationssoftware senden und die Antwort abwarten, wenn es für den anderen passt.
- Status-Updates: Statt eines wöchentlichen Meetings zur Berichterstattung können Mitarbeitende kurze schriftliche Updates in einer gemeinsamen Plattform hinterlassen.
- Townhall-Meetings: Alles, was der Weitergabe von Informationen dient, können Sie getrost ins Intranet stellen. Da Sie jetzt eine Holpflicht haben,
- Ideen brainstormen: Kreatives Brainstorming kann effektiv über digitale Whiteboards geschehen, wo alle ihre Ideen hinzufügen können, ohne sich gleichzeitig treffen zu müssen.
- Rückmeldungen einholen: Statt Meetings für Feedback zu planen, können Dokumente oder Präsentationen in einem Cloud-Speicher geteilt werden, sodass alle zu ihrem eigenen Zeitpunkt Kommentare hinterlassen können.
- Entscheidungen festlegen: Bei Entscheidungen kann ein Diskussionsfaden in einer Gruppe erstellt werden, in dem alle ihre Meinungen äußern, ohne dass ein Meeting nötig ist.
Plaudern am Arbeitsplatz ist eine Zeitverschwendung? Ein gutes Arbeitsklima ist was für "bessere Zeiten"? Keinesfalls!
Zusammenhalt und Zugehörigkeit sind der Schlüssel zum gemeinsamen Erfolg - wer dort investiert, kann sich über eine stattliche Rendite freuen.
Wir brauchen Vertrauen. Überall und ständig.
Ohne Vertrauen können wir in kein Flugzeug und in keinen Aufzug steigen.
Über keine Brücke gehen und kein Restaurant besuchen.
Jeder von uns braucht täglich eine riesige Portion Vertrauen.
Sitzen Sie auch den ganzen Tag in Meetings? Ertrinken in E-Mail Fluten?
Freitag Nachmittag ist die Woche um - die Arbeit aber längst nicht getan?
Und Ihren Teams geht es ebenso?
Ändern Sie das. Jetzt!
Die Stimme von Herbert, dem Geschäftsführer, klang energisch: „Wir finden zu wenig passende Bewerber.
Außerdem verlieren wir immer wieder Top-Mitarbeiter an die Konkurrenz. Das muss sofort besser werden!“
Teamarbeit macht den Unterschied zwischen Erfolg und Mittelmaß. Doch wie geht richtig gute Zusammenarbeit?
Ron Friedman hat einen gänzlich neuen Blick auf das Konzept der hochleistungsfähigen Teamarbeit geworfen.
"Hilfe! Wie soll ich Leistung sicherstellen, wenn ich meine Leute nicht mehr jeden Tag im Büro sehe?"
"Seit alle woanders arbeiten, habe ich Angst, dass unsere Teams auseinanderfallen!"
Ruhig Blut! Es gibt Wege - und diese sind sogar wissenschaftlich belegt.
Wieso ist es jetzt noch viel wichtiger, dass wir uns aktiv um unsere interne Kommunikation kümmern?
Was genau hat sich verändert, seit wir nicht mehr alle im gleichen Büro arbeiten?
Es gibt eine große Menge sehr hilfreicher Meeting-Regeln. Eine Regel nützlicher als die andere.
Der einzige Haken: Auch die besten Regeln nutzen kein bisschen, wenn Sie sich nicht daran halten.
7:30 Uhr: Georg brüht sich einen Kaffee auf. Der Blick auf seinen Meeting-Kalender macht ihn mal wieder ratlos: Eine Besprechung jagt die nächste. Georg seufzt. Wann soll er nur seine Arbeit erledigen?
Sitzen Sie immer wieder in Meetings und denken:
"Wozu bin ich hier? Das bringt mich und meine Arbeit kein Stück weiter!"
Ich sage Ihnen: Sie sind nicht allein: Der "Meeting-Wahnsinn" lauert überall.
(Fortsetzung von Teil 1)
Überall ist plötzlich zu lesen, dass Mitarbeitende zuhause die Wäsche aufhängen und die Wohnung putzen. Andreas (Inhaber & Geschäftsführer eines mittelständischen Unternehmens) fragt sich:
"Lange dachte ich, wir haben einfach die falschen Mitarbeiter" begann Christian. "Die haben überhaupt nicht eigenständig gearbeitet. Dauernd kamen sie zu mir, um mich um Rat zu fragen...
Immer wieder ist die Rede von sogenannten Hochleistungs-Teams, den Super-Performern. Aber gibt es sie denn überhaupt – und was macht sie aus, diese heldenhaften Gruppierungen, die es immer wieder „herausreißen“?
Andreas liebt sportliche Törns. Er ist leidenschaftlicher Segler. Und hat sich ein fixes Ziel gesetzt: Eine Atlantiküberquerung in sechs Wochen. Seine Crew steht – und wartet sehnlichst auf ihn als Skipper.